19.11.2019 Kampf gegen multiresistente Bakterien: Professor Heider (AG Bioinformatik) erh?lt EUR 288.805 F?rdermittel

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Antibiotikaresistenz heute eine der gr??ten Bedrohungen für die globale Gesundheit, Ern?hrungssicherheit und Entwicklung. Die Antibiotikaresistenz (AMR) bedroht die wirksame Pr?vention und Behandlung einer immer gr??er werdenden Bandbreite von Infektionen durch Bakterien, Parasiten und Pilze. Die Pr?senz der klinisch relevanten AMR hat weltweit stark zugenommen, was zu teuren, schwer zu behandelnden Infektionen beim Menschen führt.?


Auch wenn sich die mikrobielle Genomsequenzierung in vielen Forschungsgruppen und klinischen Einrichtungen als Routinemethode etabliert hat, konzentriert sich die AMR-Analyse auf die alleinige Identifizierung bereits bekannter AMR-Gene. Dieser Ansatz liefert zwar wertvolle Indikatoren für die AMR, vernachl?ssigt aber dennoch vollst?ndig die Auswirkungen anderer Komponenten, die für die Bestimmung von Resistenzniveaus und Virulenzmerkmalen relevant sind, die das individuelle Risikopotenzial widerspiegeln.?


Das gemeinsame Projekt der Universit?t Gie?en (Prof. Goesmann, Prof. Chakraborty) und der Philipps-Universit?t Marburg (Prof. Heider) zielt darauf ab, Deep-Learning-Ans?tze zur Modellierung der AMR zu nutzen, um eine schnellere und bessere Diagnostik zu erreichen, die überwachung zu verbessern und die Rolle genetischer bakterieller Determinanten von Therapieversagen jenseits klassischer gut untersuchter Resistenzgene zu untersuchen.?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung f?rdert das Projekt von 2020-2022. Die AG Bioinformatik (Prof. Heider) wird dabei mit ?288.805 EUR gef?rdert.

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